WT • Teamaufgaben (Walk Up)

Klasse: Fortgeschrittene | Sieger

1 |   F + S Stormy Weather 2009    

1 Memory-Markierung und 2 Blinds aus einem Walk-up

Der Startplatz für den Walk-up befindet sich auf einer Wiese, die auf zwei Seiten von Wald begrenzt ist. Mittig teilt die Wiese ein schmaler Wassergraben, der beidseitig von hohem Schilfgras und kleinen buschartigen Erlen besetzt ist. Nachdem die drei Gespanne mit Richterbegleitung ca. 10 m Weg zurückgelegt haben, wird nach Abgabe eines Schusses, von dem auf einem kleinen Hügel in ca. 80 m Entfernung stehenden Schützen-Werfer-Paar, Dummy D2 geworfen. Die Fallstelle liegt in einem ca. 60 cm hohen Wiesenbewuchs. Hund H1 soll allerdings zuerst das bezeichnete beschos-sene Blind D1, das am Graben in ca. 45 m Entfernung ausgelegt ist, holen. Anschließend arbeitet Hund H2 die Markierung D2. Nachdem der Weg um weitere 10 m fortgesetzt wurde, fällt ein dritter Schuss schräg rechts im Wald. Nun soll der Hund H3, das im Bereich des Hochsitzes, im Wald ausgelegte Dummy D3 holen.


2 |     F + S      Bavarian Lion´s Cup 2010 

Walk-up mit je einem Blind und einer Markierung pro Hund

Der walk-up wurde parallel zu einem ca. 25m entfernten Maisstreifen, der ca. 5 bis 10 m breit war, ausgeführt. Der Hund mit der wenigsten Erfahrung geht in der Mitte. Nachdem die drei Gespanne mit Richterbegleitung ca. 10 m Weg zurückgelegt haben, wird nach Abgabe eines Schusses vom Schützen/Werfer 1 über den Maisstreifen eine Markierung D1 geworfen. Diese holt Hund 2. Nach weiteren 10 m gibt derselbe Schütze in Richtung Maisstreifen-Anfang einen weiteren Schuss ab. Hund 1 soll dieses Blind arbeiten. Nachdem der Weg weitere 10 m zurück gelegt ist, fallen auf der linken Seite ein Schuss und Dummy D3. Hund 3 arbeitet diese Markierung aus dem hohen Futtergras. Wieder wird der Weg fortgesetzt und S/W 1 am Maisrand gibt einen Schuss in die Mitte des Streifens ab. Dieses Blind D4 (fast die gleiche Fallstelle wie D1) holt Hund 2. Nachdem der Weg um weitere 10 m fortgesetzt ist, fallen hinter dem hohen Maisstreifen ein Schuss und das Dummy D5 in ca. 80 m Entfernung. Die Schützen-Werfer-Gruppe 3 und die Flugbahn ist dabei vom Hundeführer kaum und vom Hund wahrscheinlich gar nicht zu sehen. Nachdem auch dieses Dummy vom Hund 1 geholt wurde, werden nochmals ca. 10 m zurückgelegt. Wieder gibt S/W 1 einen Schuss, diesmal jedoch in Richtung Ende des Maisstreifens, ab. Hund 3 holt das Blind D6.

Klasse: Anfänger | Fortgeschrittene | Sieger

1 |   TyC 2009  

Drei Einzel Markierungen aus einem Walk-up.

Der Startplatz für den Walk-up befindet sich auf einer leicht welligen Wiese, die auf der linken Seite durch einen Zaun begrenzt ist. Nach Aufforderung durch den Richter beginnt der Walk-up. Nachdem ca. 10 m zurückgelegt sind, wird von dem in ca. 30 m Entfernung am Zaun stehenden ein Helfer Schuss abgegeben und er wirft ein Dummy gerade vor die Line auf ca. 40 m Entfernung. Nachdem der A-Hund D1 gebracht hat wird der Weg um ca. 8 m fortgesetzt.
Wieder fällt ein Schuss, diesmal jedoch vom verdeckt stehenden Helfer auf der rechten Seite und ein zweites Dummy D2 fällt mit sichtbaren Wurfbogen in ca. 60 m Entfernung gerade vor die Line. Dieses darf der F-Hund nach Aufforderung holen. Anschließend wird der Weg wieder um ca. 8 m fortgesetzt.
Auf ein Zeichen vom Richter schießt der links am Zaun stehende Helfer ein Launcher Dummy. Dieses fällt gerade vor die Line auf ca. 80 m Entfernung. Das Dummy D3 hat nun der S-Hund zu holen.


2 |     TyC 2009  

Walk-up mit zwei Nachsuchen und Einweisen ins Suchengebiet hinter einem Zaun

Aufstellung ist auf einer Wiese, die rechts von einem ca. 1,20 m hohen Zaun begrenzt ist. Dahinter befindet sich ein dichter Wald aus Nadelbäumen. Links stehen Fichten in einem etwas lockeren Abstand zu einander. Allerdings ist der Untergrund zwischen den Bäumen sehr zerfurcht und mit dichtem Grasbewuchs bedeckt. Bei dem nun folgenden Walk-Up wurden nacheinander der A- und der F-Hund jeweils zur Nachsuche in den lockeren Nadelbaumbestand geschickt. Dabei ging es um „Heelwork“ „Steadiness“ und Suchenstil. Danach hatte der A-Hund auch nachdem der F- Hund gebracht hatte noch weiter unangeleint mit zu gehen.
Erst nach ca. weiteren 30 Metern blieben L- und M- Hund sitzen. ( A angeleint, M unangeleint). Der Richter ging mit dem S-Hund zu einer Stelle von der aus das vermutete Suchen- gebiet zu sehen war. Es gab mehrere Lücken im Zaun bzw. Möglichkeiten durchzuschlüpfen. Es blieb dem Hundeführer bzw. dem Hund überlassen, wie sie das Hindernis überwinden wollten. (Sprungkommandos, die dann nicht befolgt wurden, führten aber zu Punkteabzügen).


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