WT • Standtreiben (Drive) 

Klasse: Anfänger | Leicht | Beginner

1 |  A Taubertal Cup 2008  

Memory-Markierung aus der Line

Der Start zum Zweier walk-up erfolgt auf einer leicht abschüssigen Wiese in Richtung auf die Feldbegrenzung, die aus einer ca. 6 m hohen Hecke besteht. Das erste Dummy flog mit Schuss hinter der Hecke, in ca. 40 m Entfernung, auf einen Acker mit Rapsan-saat. Das zweite wurde unter Abgabe eines weiteren Schusses von einem Hochsitz, der in der Hecke stand, auf die Wiese vor die Hecke geworfen. Dieses Dummy wurde vom Hundeführer 1 aufgehoben. Anschließend wurde der Hund 1 zum Apport auf das Dummy 1 geschickt. Während des ganzen Ablaufs wurde die Standruhe des Hundes 2 vom Richter überprüft. Ohne Standortwech-sel ist das Gespann 2 mit dem Apportierteil dran und das Gespann 1 muss seine Standruhe beweisen.


2 | A Miles and More 2008  

Zweier-Line mit je zwei Einzel-Mark

Der Aufstellplatz für die Zweier-Line befindet sich auf einer Wiese mit kniehohem trocke-nem Bewuchs. Von den seitlich stehenden Werfer / Schützen werden abwechselnd links und rechts, unter Abgabe von Schüssen, je 4 Dummys geworfen. Nacheinander soll nun je ein Dummy von jedem Gespann, von der näher liegenden Seite, geholt werden. Anschließend werden die Plätze getauscht. Wieder werden abwechselnd je ein Dummy von der näheren Seite von jedem Hund geholt


Klasse: Fortgeschrittene | Mittel | Novice

1 |   F  Aichach 2010  

Doppelmarkierung nach Treiben.

Das Gespann nimmt Aufstellung im lichten Nadelwald, mit Blick auf den ansteigenden Hang. In ca. 40 m Entfernung findet ein Treiben mit Schüssen und fliegenden Dummys statt. Dabei werden alle Dummys wieder aufgehoben. Nach einer kurzen Pause fallen links hangabwärts ein Schuss und ein Dummy D1. Der Fallbereich ist in einer hellgrünen hohen Deckung. Danach fällt rechts ein weiterer Schuss und ein Dummy D2 fliegt im hohen Bogen in den Jungaufwuchs. Zuerst wird D2 geholt. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist, wird für ihn nicht sichtig ein weiters Dummy D3 im gleichen Fallbereich ausgeworfen. Nachdem der Hund D2 abgegeben hat, soll er D1 holen. Anschließend wird D3 gearbeitet. (Einweisen ins Suchengebiet)


2 |   F Aichach 2010  

Einweisen ins Suchengebiet nach Treiben

Drei Gespanne nehmen Aufstellung am Rande einer niedrigen Naturverjüngung mit Blick auf den ansteigenden Hang. Dann beginnt in Richtung der Gespanne ein Treiben durch die Naturverjüngung. Dabei fallen Schüsse. Im Anschluss daran geht das Gespann H1 „frei bei Fuß“ zu der auf der Seite stehenden Richterin. Der Hund soll nun ein Dummy aus dem Suchengebiet, in der hohen Deckung, hinter der Naturverjüngung holen.

Memory-Markierung mit Standortwechsel

Nachdem der Hund D1 abgegeben hat und neben dem Hundeführer sitzt, fällt in ca. 40 m Entfernung leicht hangaufwärts ein Dummy D2.
Erst nachdem der ursprüngliche Aufstellplatz am Rande der Naturverjüngung wieder eingenommen ist, darf der Hund auf D2 geschickt werden.
Nachdem dieses abgegeben ist, wird der Hund H2 und später H3 in gleicher Art geprüft. In der Zwischenzeit haben die wartenden Hunde ihre Standruhe unter Beweis zu stellen.


Klasse: Sieger | Schwer | Open

1 |   O Aichach 2010  

Doppelmarkierung und Einweisen ins Suchengebiet nach Treiben

Das Gespann nimmt Aufstellung im lichten Nadelwald, mit Blick auf den ansteigenden Hang. In ca. 50 m Entfernung findet ein Treiben mit Schüssen und fliegenden Dummys statt. Dabei werden alle Dummys wieder aufgehoben. Nach einer kurzen Pause gibt links vom Treiben ein einzeln stehender Schütze einen Schuss ab und wirft ein Dummy im hohen Bogen in den Naturaufwuchs. Nach kurzer Pause fallen hangabwärts in ca 100 m Entfernung ein Schuss und ein Dummy D2 in eine kleine Waldschneise. Dann gibt der Schütze einen weiteren Schuss in Richtung einer deutlich erkennbaren hellgrünen Bodendeckung ab. Zuerst ist D2 zu arbeiten, dann D1 aus dem Naturaufwuchs. Im Anschluss daran muss der Hund aus dem deutlich erkennbaren Suchengebiet mit der hellgrünen hohen Deckung das Dummy D3 holen.


2 |   O Aichach 2010  

2 Gespanne beim Drive mit Einweisen in Suchengebiete und Blind bzw. Memory-Markierung mit Verleitungen über alte Fallstellen hinweg.

Aufstellort für die beiden Gespanne ist am Rand eines steil abfallenden Waldhanges. Zuerst gibt der linke Schütze S1 einen Schuss hangabwärts. Direkt danach fallen rechts ein Schuss und Dummy D4. Zuerst holt Hund H1 ein Dummy aus dem Suchenbereich im linken Hangbereich. Dann arbeitet Hund H2 auf der rechten Hangseite ein Dummy aus dem Reisighaufen (halbe Wegstrecke zur Markierung). Nach dem die Aufstellpätze getauscht sind, holt Hund H2 ein Blind das am Hangfuß ausgelegt ist. (Dummy D1 ist dann schon wieder nachgelegt.) Anschließend darf Hund H1, die für ihn wahrscheinlich nicht sichtig geworfene Markierung arbeiten. Danach wird die Aufstellung beibehalten und mit gleicher Aufgabenstellung, jetzt jedoch vertauschtem Hund, werden die Arbeiten wiederholt.


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