Mock Trial • Ablauf und Aufstellung (an einem Beispiel)

Dingolfing 2010 | foto © s.beerbaum

Begonnen wird der Mock Trial in Form eines walk-up.
Der Entscheidungslauf (run-off) wirde in Form eines Standtreibens (drive) durchgeführt.

Startaufstellung
1. HaltDoppelmarkierung
2. HaltMarkierung und Blind
3. HaltDoppelmarkierung
1. Wechsel2 Hunde haben je 2.Retrieves
4. HaltDoppelmarkierung
2. WechselAusschluss-Fehler
5. HalMarkierung und Blind
3. WechselSchwerer-Fehler
6. HaltDoppelmarkierung
4. Wechsel2 Hundehaben je 3.Retrieves
7. HaltDoppelmarkierung und Blind
run-off2 Beispiele für Standtreiben

Startaufstellung

  • Rechts nimmt Gruppe 1 Aufstellung
    Richter R1 mit je zwei Gespannen:
    Gespann 1 steht rechts vom Richter (da die niedrigste Startnummer)
    Gespann 2 steht links vom Richter (da die nächst höhere Startnummer).
  • In der Mitte
    zwischen den beiden Gespanngruppen nimmt evtl. der Steward S Aufstellung, der das Tempo vorgibt.
  • Links nimmt Gruppe 2 Aufstellung
    Richter R2 mit je zwei Gespannen:
    Gespann 3 steht rechts vom Richter (da die niedrigere Startnummer)
    Gespann 4 steht links vom Richter (da die höhere Startnummer)
  • Ganz links aussen
    befindet sich in diesem Beispiel, der Wartebereich für Gespanne die nicht am arbeiten sind.
    In diesem Beispiel Gespann 5, 6 und 7

1. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 1 für Gespann 1
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe 2 für Gespann 3
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R2)
  • Wartebereich
    Gespann 5, 6 und 7
Aufgabe beim 1.Halt ist eine Doppelmarkierung: 1 holt D1, 3 holt D2

2. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 3 für Gespann 2
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe 4 für Gespann 4
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R2)
  • Wartebereich
    Gespann 5, 6 und 7
Aufgabe beim 2. Halt ist eine Mark und Blind: 2 holt D3, 4 holt D4

3. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe5 für Gespann 1
    (1. Runde 2. Retrieve bei R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe 6 für Gespann 3
    (1. Runde 2. Retrieve bei R2)
  • Wartebereich
    Gespann 5, 6 und 7
Aufgabe beim 3. Halt ist eine Doppelmarkierung: 1 holt D5, 3 holt D6

1. Wechsel

  • Rechte Gruppe
    Gespann 1 hat in der 1. Runde seine 2. Retrieves bei Richter R1 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 2 nimmt den Platz von Gespann 1 ein.
    Gespann 5 nimmt den Platz von Gespann 2 ein.
  • Linke Gruppe
    Gespann 3 hat in der 1. Runde seine 2. Retrieves bei Richter R2 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 4 nimmt den Platz von Gespann 3 ein. Gespann 6 nimmt den Platz von Gespann 4 ein.
  • Wartebereich
    Gespann 7, 1 und 3

4. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 7 für Gespann 2
    (1. Runde 2. Retrieve bei Richter R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe 8 für Gespann 4, der Hund springt jedoch ein (Ausschluss-Fehler) und muss zurückgerufen werden.
    Gespann 6 darf daher Aufgabe 8 arbeiten.
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R2)
  • Wartebereich
    Gespann 7, 1 und 3
Aufgabe beim 4. Halt ist eine Doppelmark: 2 holt D7, 6 holt D6, 4 springt ein

2. Wechsel

  • Rechte Gruppe
    Gespann 2 hat in der 1. Runde seine 2 Retrieves bei Richter R1 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 5 nimmt den Platz von Gespann 2 ein.
    Gespann 7 nimmt den Platz von Gespann 5 ein.
  • Linke Gruppe
    Gespann 4 hat einen Ausschluss-Fehler (el.), deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 6 nimmt den Platz von Gespann 4 ein.
    Gespann 1 nimmt den Platz von Gespann 6 ein.
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 2 und 3

5. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 9 für Gespann 5
    (1. Runde 1. Retrieve bei Richter R1)
    Aufgabe 10 für Gespann 7 , der Hund findet nicht und muss zurückgerufen werden.
  • Linke Gruppe
    Gespann 6 darf daher Aufgabe 10 arbeiten und bringt das Dummy (eye-wipe und dadurch Schwerer-Fehler für H7).
    (1. Runde 2. Retrieve bei Richter R2)
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 2 und 3
Aufgabe beim 5. Halt ist ein Mark nach vorn und ein Blind nach hinten:
5 holt D9, 7 soll D10 hlen, findet nicht, D6 holt D10

3. Wechsel

  • Rechte Gruppe
    Gespann 7 hat ein eye-wipe (Schwerer Fehler) erhalten. Da es kein „vorzüglich“ mehr erhalten kann, darf das Gespann deshalb meistens nicht weiter arbeiten.
    Es verlässt die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 2 nimmt den Platz von Gespann 7 ein.
  • Linke Gruppe
    Gespann 6 hat in der 1. Runde seine 2 Retrieves bei Richter R2 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 1 nimmt den Platz von Gespann 6 ein.
    Gespann 3 nimmt den Platz von Gespann 1 ein.
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 7 (nc) und 6

6. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 11 für Gespann 5
    (2. Retrieve in der 1. Runde bei R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe 12 für Gespann 1
    (1. Retrieve in der 2. Runde bei R2)
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 7 (nc) und 6
Aufgabe beim 6. Halt ist eine Doppelmarkierung: 5 holt D11 (Mark nach vorn),
1 holt D12 (Mark kreuzweise nach hinten)

4. Wechsel

  • Rechte Gruppe
    Gespann 5 hat in der 1. Runde seine 2 Retrieves bei Richter R1 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 2 nimmt den Platz von Gespann 5 ein.
    Gespann 6 nimmt den Platz von Gespann 2 ein.
  • Linke Gruppe
    Gespann 1 hat in der 2. Runde sein 1. Retrieve bei Richter R2 gearbeitet, deshalb verlässt es die Linie und reiht sich im Wartebereich ein.
    Gespann 3 nimmt den Platz von Gespann 1 ein. Gespann 5 nimmt den Platz von Gespann 3 ein.
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 7 (nc) und 1

7. Halt

  • Rechte Gruppe
    Aufgabe 13 für Gespann 2
    (2. Runde 1. Retrieve bei R1)
    Aufgabe 15 für Gespann 6
    (2. Runde 1. Retrieve bei R1)
  • Linke Gruppe
    Aufgabe14 für Gespann 3,
    der Hund findet nicht und muss zurückgerufen werden.
    Gespann 5 darf daher Aufgabe 13 arbeiten und bringt das Dummy
    (eye-wipe und dadurch Schwerer Fehler für H3. Er kann da durch nicht klassiert werden (nc) ).
  • Wartebereich
    Gespann 4 (el), 7 (nc), und 1
Aufgabe beim 7. Halt ist eine Doppelmarkierung und ein Blind:
2 holt D13 (Mark kreuzweise nach vorn), 3 soll D14 holen (Mark kreuzweise nach vorn), findet nicht, 5 holt D14 (eye-wipe für 3), 6 holt D15 (Blind kreuzweise nach hinten)

Entscheidungslauf   

Nachdem in diesem dargestellten beispielhaften Ablauf nur noch vier Gespanne (1, 2, 5 und 6) nach der 2. Runde übrig geblieben sind, könnten die Richter beschließen die Prüfung durch einen Entscheidungslauf („run-off“) zu beenden.

Zum „run-off“ werden z.B. die Gespanne 1, 2 und 6 aufgerufen, da sie noch mit „vorzüglich“ bewertet werden könnten.
Gespann 5 hat in diesem dargestellten Beispiel „gut“ gearbeitet und nimmt deshalb am Entscheidungs-lauf nicht teil.

Beispiel für ein einfacheres Standtreiben („drive“) als „run-off“

Hinter einer dichten Hecke mit Einzelbäumen fand ein Treiben statt. Dabei flogen auch Dummys über die Hecke auf die Hunde zu. Diese 2 Dummys wurden nach dem Treiben aufgehoben, bevor die Hunde zur Nachsuche geschickt wurden.

Oder ein etwas aufwendigeres Standtreiben mit je 3 Aufgaben pro Hund.
Markierungen D1 bis D4, Suche D5 bis D9 und Einweisen D9 bis D10
Es fand ein Treiben um ein kleines Waldstück statt. Dabei fielen zuerst sichtbar zwei Markierungen mit hohem Bogen auf die hohe Wiese, die zwischen dem Wald und einem kleinen Graben lag. Die Dummys D9 und D10 wurden für die Hunde kaum sichtbar ausge-worfen. In das äldchen wurde mit viele Geräusch und Schüssen 4 Dummys ausgeworfen. Zuletzt vielen wieder mit hohem Bogen die Dummys D 4 und D3 auf die Wiese vor den Wald.

Anschließend mussten die Hunde immer abwech-selnd eine Markierung, eine Suche und ein Einweisen arbeiten. Dabei wurde von den Richtern bei der Markierung und beim Einweisen das zu bringende Stück beschrieben. Also z.B. Hund 1 holt D1 (Mark)… Hund 3 holt D3 (Mark) … Hund 2 wird eingewiesen auf D10 …..