Übungen • Kombination aus Einweisen und Markierung

Bevor der Hund auf das Blind geschickt wird, fallen sichtig ein oder zwei Markierungen.

Einweise – Übungen Anfänger

Die spielerische Festigung der erlernten Kommandos für die Disziplinen des Einweisens sind im Arbeitshandbuch Apportieren – Schritt für Schritt eingehend in den „Einweise – Übungen Anfänger“, „Einweise – Übungen Fortgeschrittene“ erklärt worden.

Die Wagenrad-Übungen helfen, das Vertrauen des Hundes darauf zu stärken, dass er immer dann zum Erfolg kommt, wenn er präzise geradeaus in die Richtung läuft, in die er ausgerichtet und vorangeschickt wurde.
Beim Walking Baseball geht es darum, dass der Hund die angezeigte Richtung sauber und ohne zu zögern annimmt, auch, wenn er nach dem Wurf des Dummys seinen Standort wechselt. Die Zusammenarbeit des Gespanns kann dadurch verbessert werden.
Durch Baseball übt der Hund auf spielerische Weise, schnell und korrekt die angezeigte Richtung anzunehmen, obwohl er die Liegestellen aller Dummys kennt.
Die T-Übungen dienen dazu, die verschiedenen Einweise-Arten mit einem Abstoppen zu kombinieren.

Deshalb werden zur Einordung des Ausbildungsstandes hier zunächst einige Testaufgaben gestellt., bzw. es wird auf die verschiedenen Winkel und Entfernungen und dem Bewuchs bei den Disziplinen eingegangen.

Bitte wählen Sie aus den Variablen

  • Winkel zwischen D1 und D2; bzw. D2 und D3
  • Entfernung und Dummyfarbe von D1,
  • Windrichtung und Bewuchs an den Fallstellen,
  • extra Anweisungen an die Helfer

die Aufgabenvariante aus, die für den Ausbildungsstand ihres Hundes die geeignetste ist.

Testaufgaben

Um sicher zu sein, dass der Hund das „Voran“ – Kommando auch wirklich versteht, muss der Ausbildungsstand des Hundes zuerst durch verschiedene Testaufgaben ermittelt werden.
Dabei ist auf ein Gelände mit niedrigem Bewuchs (G1 oder G2) zu achten.

Testaufgabe 1

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 5 des Arbeitshandbuches beherrschen.

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Testaufgabe 2

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 5 des Arbeitshandbuches beherrschen.

Testaufgabe 3

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 6 des Arbeitshandbuches beherrschen

Testaufgabe 4

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 6 des Arbeitshandbuches beherrschen

Testaufgabe 5

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 6 des Arbeitshandbuches beherrschen.

Testaufgabe 5

Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 6 des Arbeitshandbuches beherrschen.

Ausführungsvariable:

Winkel zwischen D1 und D2, Entfernung entsprechend dem Ausbildungsstand die passende Winkel-Variante auswählen

Variante 1

Diese und alle folgenden Varianten zuerst in Kombination mit einer 2. Markierung, dann als Kombination von Markierung und Einweisen und erst dann als Kombination von Einweisen und Markierung.

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Ausführungsvariable:

Bewuchs an den Fallstellen von D1 und D2
Bewuchs- und / oder Geländewechsel unterwegs
Entsprechend dem Ausbildungsstand das passende Gelände auswählen

Gelände 1
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Musteraufgaben

Aufgabe 1 (Beispielgelände G4)
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Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie das „Voran-in-gerader-Linie“ auf der Stufe 14 des Arbeitshandbuches beherrschen.

  • Einweisen über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc.
  • Markierung (auf der geschlossenen Seite) parallel zum Bewuchswechsel bzw. zur Geländekante.
  • Später Fallstellen tauschen. Einweisen parallel zum Bewuchswechsel, Mark (offene Seite) über Bewuchswechsel.
Aufgabe 2   (Beispielgelände G7)
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Über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc. schicken

  • Markierung D1 über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc.
  • Markierung D2 (auf der offenen Seite) parallel zum Bewuchswechsel bzw. zur Geländekante.
  • Später Fallstellen tauschen. D1 parallel zum Bewuchswechsel, D2 (geschlossenen Seite) über Bewuchswechsel.
Aufgabe 3 (Beispielgelände G10)
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Beim schicken durch oder entlang von Hecken, Buschreihen, Baumgruppen deren Äste bis zum Boden reichen etc. ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht mit dem Wind die Richtung ändern und außer Sicht geraten.

  • Einweisen durch Hecken oder Buschgruppen.
  • Markierung (auf der geschlossenen Seite) schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu.
  • Später Fallstellen tauschen. Einweisen schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu, Mark (offene Seite) durch Lücken in Hecken.
Aufgabe 4   (Beispielgelände G11)
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Beim schicken durch oder entlang von Hecken, Buschreihen, Baumgruppen deren Äste bis zum Boden reichen etc. ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht mit dem Wind die Richtung ändern und außer Sicht geraten.

  • Einweisen durch Hecken oder Buschgruppen.
  • Markierung (auf der geschlossenen Seite) schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu.
  • Später Fallstellen tauschen. Einweisen schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu, Mark (offene Seite) durch Lücken in Hecken.
Aufgabe 5 (Beispielgelände G27)
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Auch beim schicken entlang der Dammkrone ist auf den seitlichen Bewuchs bzw. auf den eventuellen „Runner“ zu achten.

  • Einweisen entlang einer Dammkrone, Kuppe etc.
  • Markierung (auf der geschlossenen Seite) schräg auf eine Dammkrone zu. Das Dummy sollte so auf die Schräge auftreffen, dass ein „Runner“ entsteht.
  • Zuerst auf der dem Gespann zu gewandten Dammseite,
  • dann auf der abgewandten Seite.
Aufgabe 6   (Beispielgelände G28)
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  • Einweisen schräg über eine Dammkrone, Kuppe etc. . Die Fallstelle des Blinds ist so zu wählen, dass Hundeführer einen Anhaltpunkt hat auf den er seinen Hund ausrichten kann, denn der Hund muß eine zeitlang ausser der Sicht des Hundeführers gerade aus laufen. Erst wenn er ihn wieder sieht kann er ihn seitlich korrigieren.
  • Markierung (auf der geschlossenen Seite) zuerst auf der Dammkrone.
  • Später auf die Schräge wie in Aufgabe 5.
Aufgabe 7 (Beispielgelände G26)
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Achtung auf abbiegende Radspur, Wege etc., sowie beim Durchqueren von unübersichtlichen Hindernissen.

  • Schuß auf der linken Seite.
  • Einweisen im ersten Teil entlang einer Fahrspur, dann soll der Hund in gerade Richtung weiter laufen, auch wenn die Fahrspur abbiegt.
  • Wenn das Einweisen trotz der Verleitungen vom Hund gut ausgeführt wurde, kann der Helfer im Bereich des Schussabgabe ein Dummy nicht sichtig auswerfen.
  • Dieses darf der Hund dann durch ein Einweisen ins Suchengebiet arbeiten.
Aufgabe 8   (Beispielgelände G18)
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  • Schuß auf der linken Seite.
  • Durchqueren von unübersichtlichen Hindernissen beim Einweisen mit Verleitung
  • Wenn das Einweisen trotz der Verleitungen vom Hund gut ausgeführt wurde, kann der Helfer eventuell im Bereich des Schussabgabe ein Dummy auswerfen.
  • Dieses darf der Hund dann durch ein Einweisen ins Suchengebiet arbeiten.
Aufgabe 9 (Beispielgelände G8)
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  • Schuß auf der linken Seite.
  • Doppelmarkierung in und nach einem breiten Bewuchsstreifen als Doppelmarkierung in einer Linie
  • schrittweise den Abstand zu D2 vergrößern, zuerst ca. 20 m hinter dem Bewuchsstreifen, dann bis zu 40 m.
  • später schrittweise den Abstand zum Bewuchsstreifen vergrößern, zu erst 30 m, dann bis zu 60 m.
Aufgabe 10   (Beispielgelände G18)
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  • Schuß auf der linken Seite.
  • Durchqueren von unübersichtlichen Hindernissen beim Einweisen
  • Wenn das Einweisen trotz der Verleitungen vom Hund gut ausgeführt wurde, kann der Helfer eventuell im Bereich des Schussabgabe ein Dummy auswerfen.
  • Dieses darf der Hund dann durch ein Einweisen ins Suchengebiet arbeiten.
Aufgabe 11
Einweisen parallel eines Waldrandes, Markierung in den Wald.
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Achtung für manche Hunde ist das parallele Arbeiten an Wasser-, Schilf- und Waldränder eine große Verleitungen.

  • Nachdem das Einweisen parallel des Waldrandes gut ausgeführt wird, kann auch in den Wald eingewiesen werden und die Markierung fällt ausserhalb.
  • Dann wirft der Helfer zuerst vom Waldrand weg
  • Später kann auch in Richtung Wald geworfen werden.
Aufgabe 12  
Einweisen parallel eines Gewässers, Markierung ins Wasser
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Achtung für manche Hunde ist das parallele Arbeiten an Wasser-, Schilf- und Waldränder eine große Verleitungen

  • Begonnen werden sollte zuerst mit dem holen der Wassermarkierung und anschließend dem Einweisen auf dem sichtbar ausgelegten D1.
  • Später kann D1 nur angeschßen werden.
  • Nachdem das Einweisen parallel des Wasserrandes gut ausgeführt wird, kann auch in das Wasser eingewiesen werden und die Markierung fällt am Land.
  • Dann wirft der Helfer zuerst vom Wasserrand weg
  • Später kann auch in Richtung Wasser geworfen werden.

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