Einführung Übungsaufgaben

Diese Zusammenstellung von Workingtest – Übungsaufgaben ist eine Ergänzung zum

Arbeitshandbuch Apportieren Schritt für Schritt

von Tineke Antonisse – Zijda.

Mit diesen Aufgaben soll überprüft werden, ob der Hundeführer das Trainingsniveau seines Hundes gut einschätzen kann.

Der Hundeführer muss aus den möglichen Variablen die Varianten auswählen, die für seinen Hund am besten lösbar ist, ohne dass er über– aber auch nicht unterfordert ist.


Trainingsgelände
Da das Trainingsgelände entsprechend den Bewuchs- und Geländestrukturen gewechselt werden muss, ist immer darauf zu achten, dass die Genehmigung zur Benützung sowohl vom Besitzer wie auch vom Jagdpächter eingeholt werden muss.


Hilfe durch die Helferaufstellposition und Windrichtung
Übersicht über die Hilfestellung durch die Aufstellposition der Helfer, bei den vier möglichen Hauptwindrichtungen:
bei Seitenwind in (Reihe 1) und mit dem Wind (Reihe 2), bei Gegenwind (Reihe 3) und bei Rückenwind (Reihe 4).
Wobei der Schwierigkeitsgrad von oben (Reihe 1) nach unten (Reihe 4) zunimmt.
Das bedeutet Würfe in den Wind bei Seitenwind sind für den Hund einfacher zu arbeiten, als mit dem Wind in der zweite Reihe. Dann folgt als nächste Schwierigkeitsstufe mit Gegenwind arbeiten und als höchste Stufe mit Rückenwind arbeiten.


Übersicht zu Dummyfarben, Entfernungen, Bewuchswechsel, Hindernissen usw.

Da der Sinn der Übungsaufgaben ist, zu überprüfen ob der Hundeführer das Trainingsniveau seines Hundes gut einzuschätzen kann, keine Scheu davor, die Aufgabe für den Hund zum Einstieg einfacher zu gestalten. Dafür soll dieser kurze und sicherlich unvollständige Überblick behilflich sein.


Wurfrichtung

schräg nach vorn • gerade nach vorn • schräg nach hinten


Wurfbogen

Die Zeitspanne in der das Dummy unterwegs ist, ist bei einem Wurf, der höher als weit geworfen wird, 15 – 20 % länger, als die bei einem normal geworfenen. Jedoch nur einsetzen wenn es aus Sichtbedingungen unbedingt erforderlich ist, da die Wurfgenauigkeit stark abnimmt. Bei einem Wurf der flacher als normal geworfen wird, ist der Wurfbogen um ca. 15 % kürzer und damit auch die Flugzeit.


Fallbereich

Auch das genaue Treffen muss geübt werden.
Da der Hund in der Regel Dummys mit der Nase auffindet, ist es besonders beim unerfahrenen Hund notwendig, die größte Sorgfalt darauf zurichten, den Fallbereich bei mehreren Würfen eng zu halten.


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