Übungen • Doppelmarkierung

Der Aufbau und die Vertiefung der Grundlagen der „Doppel- und Mehrfachmarkierungen“ sind im Arbeitshandbuch Apportieren – Schritt für Schritt eingehend in den Lernphasen 1 bis 10 erklärt. Durch eingeschaltete Testphasen sind das Erreichen der Lernziele überprüft worden. Deshalb werden zur Anregung beim Training hier für einige Geländetypen verschiedene Übungsaufgaben dargestellt.

Zusammenfassung des Stufenplanes Doppel- und Mehrfachmarkierungen im Arbeitshandbuch: 
Zu Beginn werden Doppelmarkierungen mit einem Winkel von 180° gearbeitet (Stufe 1 und 2), wobei dieser schrittweise reduziert wird (Stufe 3 und 4). Die Reihenfolge der Apporte (Stufe 5) wird dann variiert, der Winkel zwischen den Dummys auf bis zu 45° verkleinert (Stufe 6) und das Ganze auf Dreifachmarkierungen übertragen (Stufe 7). Anschließend wird bei der Arbeit mit 2 Dummys der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben durch den Zeitpunkt des zweiten Wurfes, die Richtung des Windes, die Sichtverhältnisse und die Gegebenheiten des Geländes gesteigert (Stufe 8 bis 10). Dies dient dann als Basis für anspruchsvollere Dreifachmarkierungen.

Wählen Sie entsprechend dem Ausbildungsstand die passenden Varianten aus.

Ausführungsvariable:

Winkel zwischen D1 und D2, Entfernung

Entsprechend dem Ausbildungsstand die passende Winkel-Variante auswählen.

Dabei auch auf die Windrichtungen achten.

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Ausführungsvariable:

Windrichtung zu D1 und D2, Helferaufstellung und Wurf.

  • Wurf gerade nach vorn
  • Wurf nach vorn
  • Wurf nach hinten
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Ausführungsvariable:

Bewuchs an den Fallstellen von D1 und D2
Bewuchs- und / oder Geländewechsel unterwegs

Entsprechend dem Ausbildungsstand das passende Gelände auswählen. Dabei ist als Beispiel eine Doppelmarkierung mit einem Winkel von 60° dargestellt.

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Musteraufgaben

Aufgabe 1 (Beispielgelände G4)
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Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie die Doppelmarkierung auf der Stufe 10 des Arbeitshandbuches beherrschen.

  • Markierung D1 über gerade Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc.
  • Markierung D2 (auf der geschlossenen Seite) parallel zum Bewuchswechsel bzw. zur Geländekante.
  • Später Fallstellen tauschen. D2 parallel zum Bewuchswechsel, D1(offene Seite) über Bewuchswechsel.
Aufgabe 2   (Beispielgelände G7)
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Über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc. schicken

  • Markierung D1 über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc.
  • Markierung D2 (auf der offenen Seite) parallel zum Bewuchswechsel bzw. zur Geländekante.
  • Später Fallstellen tauschen. D1 parallel zum Bewuchswechsel, D2 (geschlossenen Seite) über Bewuchswechsel.
Aufgabe 3   (Beispielgelände G10)
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Beim Arbeiten durch oder entlang von Hecken, Buschreihen, Baumgruppen deren Äste bis zum Boden reichen etc. ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht mit dem Wind die Richtung ändern und außer Sicht geraten.

  • Markierung D1 durch Hecken oder Buschgruppen.
  • Markierung D2 (auf der geschlossenen Seite) schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu.
  • Später Fallstellen tauschen. D1 schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu, D2 (offene Seite) durch Lücken in Hecken.

Aufgabe 4   (Beispielgelände G12)
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Beim Arbeiten durch oder entlang von Hecken, Buschreihen, Baumgruppen deren Äste bis zum Boden reichen etc. ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht mit dem Wind die Richtung ändern und außer Sicht geraten.

  • Markierung D2 durch Hecken oder Buschgruppen.
  • Markierung D1(auf der geschlossenen Seite) schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu.
  • Später Fallstellen tauschen. Einweisen schräg auf Hecken oder Buschgruppen zu, Mark (offene Seite) durch Lücken in Hecken.

Aufgabe 5   (Beispielgelände G27)
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Voraussetzung bei den Hunden dazu ist, dass sie

Beim Arbeiten entlang der Dammkrone ist auf den seitlichen Bewuchs bzw. auf den eventuellen „Runner“ zu achten.

  • Markierung D1 entlang einer Dammkrone, Kuppe etc.
  • Markierung D2 (auf der geschlossenen Seite) schräg auf eine Dammkrone zu. Das Dummy sollte so auf die Schräge auftreffen, dass ein „Runner“ entsteht.
  • Zuerst auf der dem Gespann zu gewandten Dammseite,
  • dann auf der abgewandten Seite.

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Aufgabe 6 (Beispielgelände G28)
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Arbeiten schräg über eine Dammkrone, Kuppe etc. . Die Fallstelle des Mark D1 ist so zu wählen, dass der Hundeführer einen Anhaltspunkt hat auf den er seinen Hund ausrichten kann, denn der Hund muß eine zeitlang ausser der Sicht des Hundeführers gerade aus laufen. Erst wenn er ihn wieder sieht kann er ihn seitlich korrigieren.

  • Markierung D2 (auf der geschlossenen Seite) zuerst auf der Dammkrone.
  • Später auf die Schräge wie in Aufgabe 5.
  • Später die Reihenfolge tauschen D2 schräg über die Dammkronen, D1 auf die Dammkrone.

Aufgabe 7 (Beispielgelände G18)
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In und über schräge Bewuchswechsel wie Streifen aus Altgras, Stoppelfelder, Zuckerrüben, Raps etc. schicken

  • Wurf D1 von Helfer 1 gerade nach vorn in den Wind
  • Wurf D2 von Helfer 2 gerade nach vorn in den Wind
  • Entfernung zum Bewuchsstreifen, bzw. nach dem Geländestreifen schrittweise vergrößern.

Aufgabe 8 (Beispielgelände G18)
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Beim Arbeiten durch oder entlang von Hecken, Buschreihen, Baumgruppen deren Äste bis zum Boden reichen etc. ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht mit dem Wind die Richtung ändern und außer Sicht geraten.

  • Der Helfer wirft D1 nach vorn in den Wind und D2 nach hinten in den Wind.
  • Durch diese Aufstellung des Helfers kommt der Hund, wenn er sich beim Arbeiten von D2 an den Helfer orientiert in den Wind von D2.

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